DAS BERGWERK

Das Bergwerk erstreckt sich auf neun Ebenen, von denen man vier Ebenen besichtigen kann. Man kann verschiedene Arten von Gängen sehen: schmale Gänge von Mineralien, Dienstgänge, Absteigen, Laufgraben, Gänge und Leerräume, die zur Untersuchung des Sterilgutes dienen. Es gibt die Pulverkammer, das ist der Raum, der zur Lagerung des Sprengstoffes und zur Vorbereitung der Ladung diente. Auf der unteren Ebene kann man einen Schlafsaal bewundern, der, dank der Akustik seiner hohen Gewölbe als Saal für Konzerte und andere musikalischen Veranstaltungen genutzt wird. Es gibt verschiedene Geräte zu sehen, die im Bergbau benutzt werden: Förderwagen, Bohrer… und man kann dabei sein, wenn die Acetylen-Lampen eingeschaltet werden, deren faszinierendes Licht die Besucher wieder hinaus begleiten. Die Felswände des Bergwerkes sind weiß und spiegeln das künstliche Licht wider, das die Umgebung beleuchtet. Darüber hinaus verfügt das Bergwerk Bagnada, im Gegensatz zu vielen anderen Bergwerken, in denen schmale Durchgänge verlaufen, über sehr große Durchgänge und ist daher für alle diejenigen, die unter Klaustrophobie leiden, leicht zugänglich. Da das Bergwerk mit speziellen audiovisuellen Effekten ausgestattet ist, ist es zweifellos der Teil des Museums mit größerer emotionaler Wirkung.

 

BERGBAUMUSEUM

Hier werden zahlreiche Fundstücke im Zusammenhang mit dem Bergbau gesammelt. Zu den wertvollsten Funden gehört eine sehr alte hydraulische Drehmaschine (mit Teilen aus dem Ende des 18. Jahrhunderts), mit der die Lavécc hergestellt wurden, das sind die charakteristischen in der Vergangenheit verwendeten Specksteintöpfe. Erklärende Tafeln, Fotografien und thematische Karten führen den Besucher in die Welt der Bergwerke und in die Geschichte des Territoriums ein.

MINERALOGISCHES MUSEUM

Unter den alpinen Tälern ist das Valmalenco das vielleicht Mineralreichste Tal. Eine glückliche geologische Situation hat dazu beigetragen, dass man in wenigen qkm eine Vielfalt von Mineralien findet. Nach letzten Einschätzungen, kennt man ungefähr 300 Mineralienarten: wichtige Zahlen, wenn man bedenkt, dass es auf der ganzen Welt ca. 4000 gibt. Zwei Arten, Artinite und Brugnatellite wurden hier zum ersten Mal gefunden. Dann gibt es noch außergewöhnliche Kristallisierungen, die für ihre Größe, morphologische und optische Charakteristik als die Besten der Welt angesehen werden können. Dies ist der Fall des unauffindbaren Demantoid, heute Sinnbild des Valmalenco.

Alles das kann man im Mineralogischen Museum von Lanzada sehen.